Integrative Psychotherapie für einen sicheren Umgang mit Angst und Panik

Ängste und Phobien können das Leben erheblich beeinträchtigen. Mit meinem integrativen psychotherapeutischen Ansatz unterstütze ich Menschen in meiner Privatpraxis in Starnberg dabei, ihre Ängste besser zu verstehen, zu bewältigen und wieder mehr Sicherheit im Alltag zu gewinnen.

Angsttherapie - Ängste, Phobien & Panikattacken verstehen und behandeln

Was sind Angststörungen und welche Arten gibt es?

Angststörungen sind weit verbreitete psychische Erkrankungen, die das Leben der Betroffenen stark beeinträchtigen können. Je nach Form können übermäßige Ängste, Sorgen, körperliche Angstsymptome oder ausgeprägtes Vermeidungsverhalten im Vordergrund stehen.

Angst macht uns krank,

Man kann die Angststörungen in zwei Gruppen einteilen. Im weiteren werden zunächst die Phobien näher erläutert.

Angststörungen

Angsttherapie - Phobien nachhaltig überwinden

Was genau ist eine Phobie?

Eine Phobie ist eine Form der Angststörung. Betroffene erleben eine starke Angst vor bestimmten Situationen, Objekten oder Aktivitäten – obwohl objektiv keine oder nur eine geringe Gefahr besteht.

Die Angst kann körperliche Reaktionen wie Herzklopfen, Zittern, Schwitzen, Atemnot oder Schwindel auslösen. Häufig beginnen Betroffene deshalb, die angstauslösenden Situationen zu vermeiden. Dadurch kann die Angst langfristig stärker werden und den Alltag zunehmend einschränken.

Phobische Störungen sind medizinisch ernst zu nehmen. Mit professioneller Unterstützung lassen sie sich jedoch in vielen Fällen gut behandeln.

1

Auslöser

Eine bestimmte Situation, ein Objekt oder bereits der Gedanke daran löst Angst aus.

2

Angstreaktion

Der Körper reagiert beispielsweise mit Herzklopfen, Zittern, Schwitzen, Atemnot oder Schwindel.

3

Vermeidung

Die betroffene Person versucht, den Auslöser künftig zu umgehen oder die Situation schnell zu verlassen.

4

Verstärkung der Angst

Die kurzfristige Erleichterung bestätigt das Vermeidungsverhalten. Langfristig kann sich die Angst dadurch weiter festigen.

Ein Beispiel: Die Spinnenphobie

Bei einer Spinnenphobie kann bereits der Anblick oder der Gedanke an eine Spinne starke Angst auslösen. Obwohl von dem Tier objektiv keine relevante Gefahr ausgeht, reagiert der Körper möglicherweise mit Herzklopfen, Zittern oder Atemnot.

Um diese Reaktionen nicht erleben zu müssen, meiden Betroffene beispielsweise Keller, Gartenhäuser oder bestimmte Räume. In ausgeprägten Fällen werden Verabredungen abgesagt oder Teile der eigenen Wohnung nicht mehr genutzt.

Das Beispiel macht verständlich, wie aus einer zunächst begrenzten Angst eine deutliche Einschränkung des Alltags entstehen kann.

Panikattacken und Panikstörung

Bei einer Panikstörung treten wiederholt starke Panikattacken auf, die nicht auf eine bestimmte Situation oder ein bestimmtes Objekt beschränkt und häufig nicht vorhersehbar sind.

Eine Panikattacke ist eine plötzlich auftretende Episode intensiver Angst, die von ausgeprägten körperlichen und psychischen Symptomen begleitet sein kann. Für Betroffene kann sie äußerst belastend sein und mit dem Gefühl einer unmittelbaren Bedrohung einhergehen.

Typische Symptome einer Panikattacke können sein: Herzklopfen oder Herzrasen, Schweißausbrüche, Zittern, Atemnot oder Erstickungsgefühle, Enge oder Schmerzen in der Brust, Übelkeit oder Bauchbeschwerden, Schwindel und Unsicherheit, Hitze- oder Kälteschauer sowie Angst vor Kontrollverlust oder Angst zu sterben.

Angst kann sich sehr unterschiedlich zeigen. Erfahren Sie mehr über häufige Formen und ihre typischen Merkmale.

Studentin lernt konzentriert in der Bibliothek – Symbolbild für Prüfungsangst

Prüfungsangst ->
Ausgeprägte Angst und Anspannung vor Prüfungs- und Leistungssituationen.

Einzelne Person steht einer Gruppe gegenüber – Symbolbild für soziale Ängste

Soziale Phobie ->
Starke Angst vor Bewertung, Ablehnung oder peinlichen Situationen.

Frau blickt nachdenklich aus dem Fenster – Symbolbild für generalisierte Angststörung

Generalisierte Angststörung ->
Anhaltende Sorgen und Ängste in unterschiedlichen Lebensbereichen.

Frau geht allein durch eine belebte Innenstadtstraße – Symbolbild für Agoraphobie

Agoraphobie ->
Angst vor bestimmten Orten, Situationen oder dem Gefühl, nicht entkommen zu können.

Ängste, Phobien und Panikattacken sind keine persönliche Schwäche.

Starke Ängste oder wiederkehrende Panikattacken können den Alltag erheblich belasten und zu deutlichen Einschränkungen führen. Eine psychotherapeutische Behandlung kann dabei helfen, Ängste besser zu verstehen, Vermeidungsverhalten schrittweise abzubauen und wieder mehr Sicherheit und Lebensqualität zu gewinnen.

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