Integrative Psychotherapie und Coaching bei ADHS
Verstehen, akzeptieren und gemeinsam neue Wege finden – Ihr Weg zu mehr Konzentration, innerer Ruhe und Lebensfreude mit ADHS
- ADHS-Diagnostik und Testung für Erwachsene, Jugendliche und Kinder
- Psychotherapeutische Begleitung bei ADHS im Erwachsenenalter und bei Jugendlichen
- Mit ADHS im Alltag umgehen und Lebensqualität steigern
- Methoden und Wege zu mehr Konzentration
- Innere Unruhe besser regulieren
Heilpraktiker für Psychotherapie
PhD. in Motivationspsychologie
ADHS bei Erwachsenen in Starnberg bei München – Diagnostik & Psychotherapie
ADHS - Eine besondere Art zu fühlen und zu leben
„Für mich steht bei ADHS nicht die Störung, sondern der Mensch mit seinen individuellen Herausforderungen, Fähigkeiten und Stärken im Mittelpunkt. Menschen mit ADHS sind einfach besonders und besonders liebenswert.“.
ADHS ist eine neurologische Besonderheit, die sich in einer anderen Art des Denkens, Fühlens und Handelns äußert. Betroffene sind oft außergewöhnlich kreativ und begeisterungsfähig, haben aber auch mit Problemen wie Impulsivität oder Konzentrationsschwierigkeiten zu kämpfen.
ADHS betrifft etwa 3 % der Erwachsenen und bleibt dennoch häufig lange unerkannt (Song et al., 2021).
Die Symptome können sich auf viele Bereiche des Lebens auswirken: Manche erleben ADHS als Quelle ihrer Stärke, andere erleben negative Erfahrungen und Misserfolge.
ADHS (Aufmerksamkeitsdefizit-/ Hyperaktivitätsstörung) ist nicht nur im Kindes- und Jugendalter eine Herausforderung – viele Menschen erleben auch im Erwachsenenalter Symptome.
Diese wirken sich auf den Alltag, Beruf, Schule oder soziale Beziehungen aus. Ob Sie selbst betroffen sind oder Unterstützung für Ihr Kind suchen:
Mir ist es ein Herzensanliegen, Menschen mit ADHS dabei zu unterstützen, sich selbst besser zu verstehen, passende Strategien für Alltag und Beruf zu entwickeln und ihre persönlichen Stärken gezielt zu nutzen. Dabei verbinde ich in meiner Privatpraxis in Starnberg psychotherapeutische Erfahrung mit wissenschaftlicher Expertise aus meiner Promotion (PhD.) im Bereich Motivation.
ADHS-Assessment zur ersten Orientierung
Erfolg und Überforderung liegen oft dicht beieinander. Zerstreuung, innere Unruhe oder Impulsivität werden im Alltag häufig als Stress abgetan. Nehmen Sie sich etwa drei Minuten Zeit für eine ehrliche Selbstreflexion anhand der sechs Fragen des ASRS-v1.1-Screeners.
Warum dieses Assessment?
ADHS im Erwachsenenalter bleibt häufig lange unerkannt. Schwierigkeiten mit Aufmerksamkeit, Organisation, innerer Unruhe oder Impulssteuerung können sich sehr unterschiedlich zeigen.
Dieses kompakte Assessment orientiert sich am ASRS-v1.1-Screener für Erwachsene. Es dient ausschließlich der persönlichen Orientierung und ersetzt keine fachliche Diagnostik.
Projektabschluss & Detailarbeit
Wie oft haben Sie Probleme, die letzten Feinheiten einer Arbeit zum Abschluss zu bringen, nachdem Sie die wesentlichen Punkte erledigt haben?
Ihre Antworten werden ausschließlich lokal in Ihrem Browser ausgewertet und durch dieses Assessment weder gespeichert noch übertragen. Das Ergebnis dient ausschließlich der persönlichen Orientierung und stellt keine Diagnose dar.
Ihre Antworten werden ausgewertet
Ihre Angaben werden lokal mit den Orientierungsschwellen des Screenings abgeglichen.
Dieser Selbsttest dient ausschließlich der unverbindlichen Selbstreflexion und persönlichen Orientierung. Das Ergebnis stellt keine medizinische, psychiatrische oder psychotherapeutische Diagnose dar und ersetzt keine fachliche Abklärung.
Quelle: Adult ADHD Self-Report Scale (ASRS-v1.1) Screener, © World Health Organization (WHO), 2003.Übliche Symptome bei ADHS
Allgemeine Symptome bei ADHS
Menschen mit ADHS erleben häufig:
- Konzentrationsprobleme: Schwierigkeiten, sich längere Zeit auf eine Aufgabe zu konzentrieren.
- Vergesslichkeit: Wichtige Termine, Gegenstände oder Aufgaben werden leicht vergessen.
- Innere Unruhe: Das Gefühl, ständig „unter Strom“ zu stehen, oft verbunden mit rasenden Gedanken.
- Impulsivität: Schnelle Entscheidungen oder Handlungen, ohne vorher darüber nachzudenken.
- Emotionale Instabilität: Häufige Stimmungsschwankungen und Schwierigkeiten, mit Frustrationen umzugehen.
- Probleme in Beziehungen: Konflikte oder Missverständnisse aufgrund von Unaufmerksamkeit oder impulsivem Verhalten.
Diese allgemeinen Symptome bilden die Grundlage, manifestieren sich aber je nach Alter, Lebensphase und Geschlecht unterschiedlich.
Häufige Symptome bei Kindern mit ADHS
- Hyperaktivität: Übermäßiger Bewegungsdrang, sie können kaum still sitzen.
- Ablenkbarkeit: Sie lassen sich leicht von äußeren Reizen ablenken.
- Vergesslichkeit: Schulmaterialien, Hausaufgaben oder Spielsachen werden häufig verlegt.
- Impulsives Verhalten: Sie platzen mit Antworten heraus oder unterbrechen andere häufig im Gespräch.
- Schwierigkeiten in der Schule: Probleme, Anweisungen zu folgen oder Regeln einzuhalten.
Häufige Symptome bei Jugendlichen mit ADHS
- „Konzentrationsprobleme in der Schule: Langweilige Aufgaben können die Aufmerksamkeit erschweren und sich negativ auf die schulische Leistung auswirken.
- Schwierige Emotionsregulation: Konflikte mit Eltern, Lehrkräften oder Gleichaltrigen können durch impulsive Reaktionen verstärkt werden.
- Geringes Selbstwertgefühl: Jugendliche mit ADHS fühlen sich oft „anders“ oder ausgeschlossen.
- Risikobereitschaft: Impulsivität kann zu unüberlegtem Verhalten wie riskantem Autofahren oder unangemessenen Entscheidungen führen.
- Soziale Schwierigkeiten: Schwierigkeiten, stabile Freundschaften aufzubauen oder aufrechtzuerhalten.
Häufige Symptome bei Erwachsenen mit ADHS
- Schwierigkeiten im Beruf: Herausforderungen, Deadlines einzuhalten, Projekte zu organisieren oder sich zu konzentrieren.
- Beziehungsprobleme: Missverständnisse oder Konflikte aufgrund von Impulsivität oder emotionalen Reaktionen.
- Prokrastination: Aufgaben werden aufgeschoben, was Stress und Überforderung verstärken kann.
- Emotionale Intensität: Stimmungsschwankungen, Frustration und das Gefühl, ständig unter Druck zu stehen.
- Überforderung im Alltag: Anforderungen aus Beruf, Familie und Haushalt fühlen sich überwältigend an.
ADHS bei Frauen - spezielle Herausforderungen
Frauen mit ADHS sind häufig mit spezifischen Schwierigkeiten konfrontiert:
- Späte Diagnose: Bei Frauen wird ADHS häufig erst im Erwachsenenalter erkannt, da sie ihre Symptome oft gut kompensieren.
- Emotionale Belastung: Stimmungsschwankungen, Ängste und depressive Verstimmungen sind bei Frauen mit ADHS häufig.
- Perfektionismus: Viele Frauen neigen dazu, ihre Unaufmerksamkeit oder Impulsivität zu verbergen, was sie zusätzlich belastet.
- Herausforderungen in Familie und Beruf: Multitasking und die Balance zwischen verschiedenen Rollen verstärken Überforderung und Stress.
- Innere Zerrissenheit: Der Wunsch, alles „richtig“ zu machen, kollidiert mit den typischen ADHS-Symptomen.
Was sagt die Wissenschaft über ADHS?
ADHS ist eine neuroentwicklungsbedingte Störung mit einer starken genetischen Komponente. Sie beginnt meist in der Kindheit, kann bis ins Erwachsenenalter fortbestehen und sich je nach Lebensphase unterschiedlich äußern.
Betroffen sind unter anderem Hirnnetzwerke und Botenstoffsysteme, die Aufmerksamkeit, Motivation, Impulskontrolle und Selbststeuerung unterstützen. Dadurch können Reize schwerer gefiltert werden und schneller Überforderung oder innere Unruhe entstehen.
Mit der passenden Unterstützung lassen sich die Herausforderungen häufig deutlich reduzieren und persönliche Stärken gezielter nutzen. Medikamente wie Methylphenidat können nach ärztlicher Abklärung Teil der Behandlung sein.
Neuroentwicklung
ADHS beginnt meist in der Kindheit und kann bis ins Erwachsenenalter fortbestehen.
Individuelle Ausprägung
Symptome und Belastungen unterscheiden sich je nach Person und Lebensphase.
Behandelbar
Psychoedukation, Psychotherapie, alltagsbezogene Strategien und gegebenenfalls Medikamente können wirksam unterstützen.
Warum eine präzise ADHS-Diagnose wichtig ist
Klarheit statt Selbstvorwürfe
Viele Betroffene erleben es als entlastend, ihre Schwierigkeiten mit Konzentration, Organisation oder Impulskontrolle besser einordnen zu können.
Individuelle Lösungen
Auf Grundlage der Diagnostik können Strategien entwickelt werden, die zu Ihrer persönlichen Lebenssituation, Ihren Stärken und Ihren Belastungen passen.
Andere Ursachen erkennen
Konzentrationsprobleme können auch durch Stress, Schlafmangel, Depressionen, Angststörungen oder andere Belastungen entstehen. Deshalb ist eine sorgfältige diagnostische Abgrenzung besonders wichtig.
Ablauf der ADHS Diagnose in Starnberg
Die Diagnostik erfolgt mehrstufig und betrachtet nicht nur einzelne Symptome, sondern Ihre persönliche Entwicklung und deren Auswirkungen auf den Alltag.
1
Detaillierte Anamnese
Gemeinsam betrachten wir Ihre Lebensgeschichte, aktuelle Herausforderungen, persönliche Stärken und mögliche ADHS-Muster.
2
Validierte Testverfahren
Standardisierte Fragebögen und diagnostische Verfahren ergänzen das persönliche Gespräch und helfen, die Symptomatik strukturiert einzuordnen.
3
Alltag und Umfeld
Je nach Lebenssituation werden Schule, Beruf, Partnerschaft, Familie und weitere relevante Lebensbereiche berücksichtigt.
4
Abgrenzung und Auswertung
Andere mögliche Ursachen werden sorgfältig geprüft. Anschließend erhalten Sie eine verständliche Einordnung und konkrete Empfehlungen für die nächsten Schritte.
ADHS-Diagnostik in unterschiedlichen Lebensphasen
Im Mittelpunkt stehen das Verhalten in Schule, Familie und Alltag. Einschätzungen der Eltern und gegebenenfalls der Lehrkräfte können die Diagnostik ergänzen.
Neben schulischen Anforderungen werden Selbstorganisation, emotionale Schwankungen, soziale Beziehungen und die zunehmende Eigenständigkeit berücksichtigt.
Hier stehen häufig berufliche Belastungen, Zeitmanagement, Beziehungen, innere Unruhe und wiederkehrende Erfahrungen aus der Kindheit und Jugend im Fokus.
„Eine ADHS-Diagnose ist kein Stigma. Sie kann der Schlüssel zu einem tieferen Verständnis der eigenen Persönlichkeit sein.“
Wie ich Sie bei ADHS unterstütze
In meiner Privatpraxis in Starnberg begleite ich Menschen mit ADHS dabei, ihre individuellen Muster besser zu verstehen, wirksame Strategien für Alltag und Beruf zu entwickeln und ihre persönlichen Stärken gezielt zu nutzen.
Dabei verbinde ich psychotherapeutische Erfahrung mit wissenschaftlicher Expertise aus meiner Promotion (PhD) im Bereich Motivation.
Diagnose und Psychoedukation
Sie lernen, wie sich ADHS bei Ihnen persönlich zeigt und welche Muster Ihren Alltag beeinflussen.
Kognitive Verhaltenstherapie (KVT)
Gemeinsam entwickeln wir Strategien für Konzentration, Impulskontrolle, Stressregulation und einen konstruktiven Umgang mit belastenden Gedanken.
Achtsamkeit und Entspannung
Atemübungen, Achtsamkeit und Entspannungsverfahren können dabei helfen, innere Unruhe und Überforderung zu reduzieren.
Zeitmanagement
Wir entwickeln praktikable Routinen, Prioritäten und Organisationssysteme, die zu Ihrem Alltag passen.
Systemische Ansätze
Bei Bedarf können Partnerschaft, Familie oder berufliches Umfeld in die Betrachtung einbezogen werden.
Selbstwertgefühl stärken
Der Fokus liegt nicht nur auf Schwierigkeiten. Gemeinsam stärken wir ein realistisches, positives Selbstbild und einen konstruktiven Umgang mit Ihren Fähigkeiten.