Integrative Psychotherapie und Executive Coaching bei Burnout & Erschöpfung

Burnout und anhaltende Erschöpfung können sich unter anderem durch Antriebslosigkeit, Interessensverlust, Reizbarkeit oder emotionale Erschöpfung zeigen.

 

In meiner Privatpraxis begleite ich Menschen dabei, Belastungen einzuordnen, psychische Stabilität zu fördern und passende Strategien für Alltag und Beruf zu entwickeln.

Heilpraktiker für Psychotherapie

PhD. – Promotion im Bereich Motivation

Burnout Behandlung in Starnberg mit integrativer Psychotherapie

Übersicht einzelner Abschnitte

Was ist ein Burnout?

  • Burnout wird als Folge von chronischem Stress am Arbeitsplatz beschrieben, der nicht erfolgreich bewältigt wurde. Es bezieht sich ausdrücklich auf den beruflichen Kontext.
  • In der ICD-10-GM wird Burnout unter Z73 im Zusammenhang mit Schwierigkeiten bei der Lebensbewältigung geführt.
  • Burnout ist – im Gegensatz zum temporären normalen Stress, den jeder Mensch kennt – ein lang anhaltender Zustand der emotionalen, mentalen und physiologischen Erschöpfung.1 Typische Symptome sind verminderte Leistungsfähigkeit, ein Gefühl der Hoffnungslosigkeit, Schlafstörungen, Reizbarkeit, Interessensverlust und auch körperliche Symptome wie Verspannungen, Kopfschmerzen etc.
  • Burnout und Depression können sich in ihren Symptomen deutlich ähneln – etwa durch Erschöpfung, Antriebslosigkeit oder Schlafprobleme. Dennoch sind sie nicht dasselbe. Eine sorgfältige diagnostische Einordnung ist deshalb wichtig.
  • Die gute Nachricht vorweg: Integrative Psychotherapie und eine individuell abgestimmte Burnout-Behandlung können helfen, Erschöpfungssymptome zu lindern, belastende Muster zu verändern und die psychische Stabilität nachhaltig zu verbessern.
  • Der Burnout verfügt über folgende drei Komponenten:

Emotionale Erschöpfung

  • Energiemangel
  • emotionale oder physische Überanstrengung

Depersonalisation

  • Distanz zur Arbeit
  • Negativismus, Unlust & Zynismus bzgl. der Arbeit
  • Gereiztes Verhalten

Reduzierte Leistungsfähigkeit

  • Gefühl, nicht mehr viel leisten zu können
  • Keine Erfolgserlebnisse
  • Verminderte Effizienz

Quellen: In Anlehnung an 1) Schonfeld und Bianchi 2016 2) ICD 11 (International Classification of Diseases 11); 3) Maslach, C. 1996

  • Es ist wichtig den Burnout rechtzeitig zu erkennen und ihn systematisch zu behandeln, um langfristige Folgen für die körperliche und geistige Gesundheit zu vermeiden.
  • Der Burnout hat ebenso wie die Depression viele Gesichter. Im Folgenden sehen Sie die wesentlichen Symptome, bei denen sich die meisten Klienten gut wiederfinden.

Was sind die Symptome eines Burnouts?

1. Warnsignale der Anfangszeit

a) Vermehrtes Engagement für Ziele

b) Erschöpfung

2. Reduziertes Engagement

a) für die Arbeit und Andere allgemein

b) für Klienten, Patienten

3. Emotionale Reaktionen, Schuldzuweisungen

a) Depressionen, Schuldgefühle

b) Aggression

4. Abbau

a) der kognitiven Leistungsfähigkeit

b) der Motivation und Kreativität

5. Verflachung

a) des emotionalen Lebens

b) des sozialen Lebens

6. Psychosomatische Reaktionen

7. Verzweiflung

Burnout-Modell: Wie entsteht eigentlich Burnout?

Belastungsfaktoren
Negativer Stress am Arbeitsplatz
Negative Arbeitsplatzmerkmale allgemein beziehungsweise für das Individuum
01

Nicht ausreichende Bewältigungsmechanismen

Verminderte Belastbarkeit oder eingeschränkte Problemlösekompetenzen.

02

Stressreaktion

Körperliche, emotionale, mentale und verhaltensbezogene Aktivierung.

03

Langfristige psychische und physische Erschöpfung

Mögliche Folge

Burn-out

Burnout-Behandlung mit integrativer Psychotherapie – vier Behandlungsbausteine

  1. Entlastung von Stressoren

    Belastende Faktoren erkennen, einordnen und nach Möglichkeit gezielt reduzieren.

  2. Erholung durch Entspannung und Sport

    Regeneration fördern und neue Möglichkeiten für körperlichen und psychischen Ausgleich entwickeln.

  3. Arbeit an Bewertungs- und Handlungsmustern

    Persönlichkeitsmerkmale sowie ungünstige Denk-, Bewertungs- und Verhaltensmuster reflektieren und verändern.

  4. Überprüfung der beruflichen Situation

    Die aktuelle Arbeitssituation realistisch einordnen und mögliche berufliche Veränderungen prüfen.

Exemplarisch wird Behandlungsbaustein 3 näher erläutert.

Burnout-Behandlung – Vorgehen in meiner Praxis

  • Am Beginn steht im Rahmen meiner Behandlung immer der Aufbau einer vertrauensvollen therapeutischen Beziehung.
  • Es erfolgt eine sogenannte Psychoedukation, d.h. ich erkläre Ihnen wie Burnout entsteht, wie die Anamnese und die Behandlung abläuft.
  • Anschließend werden die internen und externen Stressoren sowie Ihre günstigen und ungünstigen Bewältigungsformen hinsichtlich der vier Komponenten: Emotionen, körperliches Erleben, Kognitionen und Verhalten erhoben und gemeinsam analysiert.
  • Auf Basis dieser ergeben sich Strategien zur Verhaltensänderung und Verbesserung des Umgangs z.B. mit automatischen Gedanken, um so die Stressbewältigungskompetenzen zu erhöhen.
  • Darüber hinaus werden hilfreiche Bewältigungsstrategien von Ihnen erlernt. Beispiele dafür wären: Änderung von stressverstärkenden Gedanken, Ermittlung der Gründe für überhöhte Leistungsansprüche und Distanzierung von diesen, Verbesserung der Kompetenzen besser mit Stress umzugehen, Verminderung des Grübelns, Nutzung vorhandener Ressourcen, Erlernen von Entspannungstechniken, Optimierung der Schlafhygiene, Förderung von sozialen Kompetenzen, Reduktion des Vermeidungsverhaltens, Definition der eigenen Werte und des Verhaltens, welches Sie zu diesem hinführt etc.
  • Ich arbeite mit Ihnen z.B. an Ihren dysfunktionalen Grundannahmen/ Glaubenssätzen, die vielleicht wie folgt lauten: „ich muss perfekt sein“, „ich muss immer leisten“, „die Bedürfnisse der Anderen sind wichtiger als meine“ etc.
  • Zudem lernen Sie Ihren Standpunkt zu vertreten und auch „nein“ zu sagen.
  • Im Rahmen der Rückfallprophylaxe werden Sie geschult die Anzeichen einer erneuten Überlastung zu erkennen. Dabei helfen Ihnen die erlernten Achtsamkeits- und Sensibilisierungsübungen. Zuletzt entwickeln wir einen Notfallplan, damit Sie für die Zukunft gerüstet sind.
  • Hinweis: Bei akuter Selbstgefährdung wenden Sie sich bitte an den Notruf 112
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